[Analyse] TTIP: ein Angriff auf die Demokratie?

TTIP

In der Debatte um die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP), die seit kurzem auch in Polen immer höhere Wellen schlägt, geht es weniger um den freien Handel als um die Zukunft der Demokratie in Europa.

Die größten Kontroversen betreffen die fehlende Transparenz bei gleichzeitiger Einbindung von Wirtschaftslobbyisten in die Verhandlungen sowie den umstrittenen Investorenschutz, der eine erhebliche Bedrohung für die Demokratie darstellt.

Der Widerstand gegen das TTIP-Abkommen wird vor Allem durch die Zivilgesellschaft organisiert. Das selbstorganisierte internationale Bündnis „Stop TTIP“ hat mittlerweile EU-weit mehr als 1,5 Millionen Unterschriften gesammelt.

Steffen Stierle, Mitglied im Steuerungskreis der Europäischen Bürgerinitiative „Stopp TTIP”, und Adam Traczyk, Vorsitzender von Global.Lab, analysieren, welche Konsequenzen die Unterzeichnung von TTIP für die Demokratie in Europa haben könnte.

Analyse: TTIP: Ein Angriff auf die Demokratie? 

Bild: Proteste gegen das TTIP-Abkommen in London, Juli 2014 (Global Justice Now (CC BY 2.0)).

%d blogerów lubi to: